Die Erfahrung der Tonkünstlerverbände (ab 1958 VDTM, ab 1964 VDMK, ab 1993 DTKV) und der Musikalischen Jugend Deutschland (MJD, heute Jeunesses Musicales Deutschland, JMD) mit ihren ersten auf Bundesebene eingerichteten Klavierwettbewerben (Bonn 1960, Stuttgart 1962, München 1964, Marl 1966), an denen schon ab 1962 der Deutsche Musikrat beteiligt war, veranlassten diesen, eine Erweiterung der Wettbewerbe auf andere Instrumente anzuregen und hierfür die beiden genannten Verbände als Ideen- und Organisationspartner zu verpflichten.

Fritz Büchtger (Vorsitzender MJD und Vorsitzender VDTM Bayern), Reimar Dahlgrün (Ehrenpräsident LMR Hannover), Eckart Rohlfs (MJD, VDTM), Herbert Schamall und Herbert Saß als Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Musikerziehung und Musikpflege bzw. des Deutschen Musikrates bildeten sozusagen den ersten Arbeitsausschuss, in dem Jugend musiziert als Idee entwickelt und als Wettbewerbsorganisation geboren wurde.

Zwischen November 1963 und April 1964 fanden in 100 Orten Regionalwettbewerbe für Streicher, teilweise unter Einbeziehung von Klavier und Blasinstrumenten als eigene Wertungsfächer, und im April und Mai 1964 elf Landeswettbewerbe statt.

Für den Bundeswettbewerb in Berlin vom 4. - 7. Juni 1964 hatten sich damals 66 Einzel- und 21 Gruppenwertungen qualifiziert.

 

Ausgangspunkt: Klavierwettbewerbe der Tonkünstlerverbände + Jeunesse auf Bundesebene

  1. 1960 Bonn
  2. 1962 Stuttgart erstmals mit Beteiligung des DMR
  3. 1964 in München
  4. 1966 Marl

Der Deutsche Musikrat wollte die Erweiterung auf andere Instrumente.

Ideengeber und Organisationspartner waren der Deutsche Tonkünstlerverband und Jeunesses Musicales

Erster Arbeitsausschuss:

Fritz Büchtger, Reimar Dahlgrün, Eckhart Rohlfs, Herbert Schamall und Herbert Saß (Geschäftsführer des DMR)

100 Regionalwettbewerbe:

Zw. Nov. 63 und April 64: für Streicher und teilw. Klavier/Bläser

11 Landeswettbewerbe:

April/Mai 64

Bundeswettbewerb:

4. – 7. Juni 1964 mit 66 Einzel- und 21 Gruppenwertungen

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