Erfolgreiche Opern-Uraufführung: Auftakt der 1.  internationalen Jugendakademie in Assisi

Potsdam, Berlin, Perugia, Assisi, Folignovon Anno Blissenbach – Ein voller Erfolg war die einwöchige Uraufführungsreise einer knapp 100-köpfigen Truppe nach Italien, bei der die Oper für Kinder und Erwachsene "Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen" des Potsdamer Komponisten Gisbert Näther – Idee, Text, Künstlerische Leitung und Produktion: Andrea Conrad – nach intensiver Probenarbeit in der Schinkel-Halle der Brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam in drei italienischen Städten dargeboten wurde.  
Uraufführung am 03.10.2011 in Foligno, Italien Foto: Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V.
Den Höhepunkt der Konzertreise bildete die konzertante Aufführung am 03.10.2011 (Tag der deutschen Einheit) in der Stadt Foligno, welche als Zentrum der zeitgenössischen Kunst auch international bekannt ist. Im weit über den letzten Platz hinaus gefüllten 750 Sitze zählenden Auditorium San Domenico aus dem 13. Jahrhundert wurde das Ensemble der jungen Künstler sowie die Initiatorin Andrea Conrad nach der von wiederholtem Szenenapplaus begleiteten Publikums-Uraufführung in Anwesenheit von Bürgermeister und staatlichem Fernsehen mit frenetischem Applaus gefeiert.
 
Die Berichterstattung in LA NAZIONE, einer der grossen nationalen Tageszeitungen in Italien, beginnt mit folgenden Worten: 
 „Eine bessere Eröffnung der XVII. Konzertsaison für die Jugend hätte es wahrscheinlich nicht geben können – wegen der Schönheit der Oper für Kinder und Erwachsene Il Cigno Nero e la fanciulla sulla falce lunare (Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen) – Libretto: Andrea Conrad, Musik: Gisbert Näther –, wegen der leidenschaftlichen Mitwirkung sowie der Leistung der fast 100 jungen Künstler der Jungen Philharmonie Brandenburg, des Kinderchores der Staatsoper unter den Linden Berlin sowie der Solisten der UdK und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin unter dem Dirigat von Leslie Suganandarajah." (Übersetzung: Marie-Luise Döring). Weiter heißt es dort, dem Dirigenten sei es gelungen, aus der Komposition den gefühlsmässigen Kern und die tiefe Harmonie herauszuholen, welche die Texte von Andrea Conrad beleben.
 
Diesem Konzert vorausgegangen war die Franz von Assisi gewidmete Uraufführung vom Vortag, bei der die Musiker – im Geiste von dessen Vogelpredigt – statt für ein Publikum das Werk-an-sich darbrachten. Für diese dem metaphysischen Gehalt der Oper angemessene Uraufführung war bewusst sowohl die Stadt Assisi gewählt worden als auch das intime Ambiente des säkularisierten Kirchenraumes von San Antonio (Domizil der Associazione Cantori di Assisi), welcher durch Orchester, Chor und Solisten fast vollständig ausgefüllt wurde. Ebenso bewusst blieb das Portal geöffnet, so dass die Vögel den Klängen lauschen konnten, wie einst der legenderen Predigt des Franz von Assisi. 
 
Wiederum einen Tag zuvor war in Potsdams Partnerstadt Perugia im Rahmen der Städtepartnerschaft ein "Concerto in anteprima" (Voraufführung) gegeben worden, zu der Kulturinteressierte der Hauptstadt Umbriens in die altehrwürdige "Aula Magna" der Agrar-Fakultät der Universität Perugia eingeladen waren, ermöglicht von der Stadtverwaltung Perugia und der Gesellschaft Borgo Bello.
 
Die konzertante Uraufführung der Oper war der Auftakt der "Ersten Jugendakademie Assisi" und wurde von der Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V. (Produktion und Träger) in Kooperation mit dem Deutschen Tonkünstlerverband, Landesverband Brandenburg e.V., Il Ponte Gesellschaft der Freunde Italiens e.V., Gioventù Musicale Foligno-Società dei concerti und Potsdamer Tage der Neuen Musik für Kinder mit dem Ziel initiiert, soziale Kompetenz begabter Jugendlicher auf internationaler Ebene zu fördern. Zum thematischen Mittelpunkt gehört, die Welt als umfassenden Kulturraum zu verstehen und Globalisierung als Chance der Annäherung der Kulturen sowie des Miteinanders von Kunst, Wissenschaft und Religion. Darüber hinaus ist das dargebrachte Werk ein Aufruf an die Politiker aller Länder, Hochkultur für Kinder und Jugendliche zu fördern. Hierzu sagte der Direktor von Gioventù Musicale, Prof. Giuseppe Pelli:
"Es ist eine Oper mit sehr intellektuellem Anspruch, die auf die Krise unserer Zeit hinweist, eine gelungene Synthese aus Musik und poetischer Sprache." 
Die Deutsche Erstaufführung der Oper wird – ebenfalls konzertant und in italienischer Sprache – am Samstag, dem 29.10.2011 um 17:00 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche Berlin-Dahlem, Hittorfstraße 23 (Ecke Faradayweg) stattfinden sowie von "Deutschlandradio Kultur" aufgezeichnet.
Eine Woche zuvor, am Samstag, dem 22.10.2011 wird das Projekt im Rahmen einer Matinee um 11:00 Uhr im Saal der Industrie und Handelskammer (IHK), Breite Straße 2 a - c, 14467 Potsdam dokumentiert.
 
Der Nachwuchsdirigent, Leslie Suganandarajah, ist Stipendiat der Deutsche-Bank-Stiftung, wurde ins Dirigentenforum des Deutschen Musikrats (DMR) berufen innerhalb dessen er wiederum als "Conductor in Residence" ausgezeichnet wurde. Auch schlug der DMR ihn für diese Uraufführung vor. 
Die Solisten Laila Salome Fischer, Florian Hille, Kai-Ingo Rudolph und Michael Zehe, studieren zwar noch an der Universität der Künste Berlin bzw. der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin, können jedoch bereits auf zahlreiche Engagements zurückblicken. Gabriele Näther ist seit langem als konzertierende Künstlerin international bekannt, die Nachwuchskünstlerin Amelie Conrad ist Abiturientin und war 10 Jahre Mitglied im Kinderchor der Staatsoper unter den Linden Berlin.
 
Urheber und Mitwirkende:
Komposition: Gisbert Näther
Textfassung/Libretto: Andrea Conrad,
Übersetzung ins Italienische: Cav. Marie-Luise Döring Mitarbeit Übersetzung: Andrea Bonino
Musikalische Leitung: Leslie Suganandarajah Künstlerische Leitung: Andrea Conrad
Mondsichelmädchen: Laila Salome Fischer, Sopran
Ahriman: Kai-Ingo Rudolph, Tenor
Mammon: Florian Hille, Bariton
Schwarzer Schwan: Michael Zehe, Bass
Engel: Gabriele Näther, Sopran
Engel: Amelie Conrad, Sprecherin
Projektmanagement: Andrea Conrad
Produktionsleitung: Andrea Conrad / Marie Luise Döring
Bildgestaltung: Gunnar Conrad
Choreinstudierung: Vinzenz Weissenburger Kinderchor der Staatsoper unter den Linden Berlin Junge Philharmonie Brandenburg
Studienleiter: Prof. Patrick Walliser
Sprachliche Einstudierung: Rachelina Giordano
Produktionsassistenz: Amelie Conrad
Logistik/Veranstaltungen: Manfred Wittig
Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit: Anno Blissenbach
Betreuer: Thomas Falk, Anne Lissner, Frank Schreiber, Leonie Arnold, Nils Jensen
 
Das Gesamtprojekt steht unter der Schirmherrschaft von:
- Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rom
- Botschafter der Italienischen Republik in Berlin
- Vizepräsident des Europäischen Musikrats
 
gefördert von:
- Auswärtiges Amt und Goethe Institut
- Gioventù Musicale Foligno-Società dei concerti
- Landeshauptstadt Potsdam
- Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam
- Stadtmarketing Potsdam
- Unternehmerverbund pro Potsdam e.V.
 
mit freundlicher Unterstützung von:
- A.B.Musikhandel
- Big Image Systems
- Deutschlandradio Kultur
- Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK)
- Jesus Christus Kirche Berlin-Dahlem
- Landesverband der Brandenburgischen Imker e.V.
- Universität der Künste Berlin
- Grosshandel Terra Naturkost
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