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Das Sofortprogramm mit Zuschüssen für betroffene Selbständige und Kleinunternehmen bis 50 Beschäftigte ist da!

Die aktuellen Informationen (Stand 29.4.2020) zur Soforthilfe in Baden-Württemberg:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

Aktualisierung 15.4.2020: Eine gute Informationsseite für Selbständige zum Thema Corona Soforthilfe in Baden-Württemberg finden Sie unter: https://www.vgsd.de/erfahrungsaustausch-corona-hilfen-fuer-selbststaendige-in-baden-wuerttemberg/

Weiterhin gilt, dass Sie am besten die Unterstützung der IHK für die Antragstellung in Anspruch nehmen sollten. Ihre IHK-Ansprechpartner finden Sie unter: https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/IHK-Servicenummern_Corona_BW.pdf

 

Aktualisierung Donnerstag, 9.4.2020: Land stellt in Aussicht, dass auch Kosten der privaten Lebensführung geltend gemacht werden können:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/land-integriert-bundesprogramm-in-soforthilfe-corona-land-foerdert-weiterhin-auch-unternehmen-mit-b/

Hier heißt es (Wirtschaftsministerium): "Die Ministerin stellte klar, dass Soloselbständige in Baden-Württemberg wie bislang auch Kosten des privaten Lebensunterhalts in Höhe von 1.180 Euro pro Monat geltend machen könnten: „Für mich steht außer Frage, dass wir unsere Soloselbständigen und Kleinunternehmer im Land, darunter auch viele Freiberufler, nicht im Stich lassen“, erklärte Hoffmeister-Kraut. Der Bund springe zu kurz, wenn er diese Personengruppen zur Sicherung des privaten Lebensunterhalts allein auf den erleichterten Zugang zur Grundsicherung (Hartz IV) verweise. Allerdings sollten die Antragsteller prüfen, welcher Weg für sie die beste Lösung darstelle und sich gegebenenfalls beraten lassen."

Das "wie bislang auch" wirft Fragen auf: es ist zumindest ein Fall bekannt, bei dem diese Kosten bei der Bewilligung abgezogen wurden!

Information vom Sonntag, 29.3.2020 aus dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg: „Die Corona-Soforthilfe des Landes wird ohne Prüfung des privaten Vermögens ausbezahlt. Stattdessen müssen Antragssteller nur nachweisen, dass die laufenden betrieblichen Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden betrieblichen Kosten des Unternehmens zu finanzieren“

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/erleichterungen-bei-den-foerderbedingungen-fuer-soforthilfen-1/

Nach wie vor ist das Programm damit nicht in der Lage, Einnahmeausfälle zu kompensieren.

Der Deutsche Tonkünstlerverband fordert deshalb im Schulterschluss mit dem Deutschen Musikrat ein zunächst auf sechs Monate begrenztes Grundeinkommen für alle Künstlersozialkasse-Mitglieder in Höhe von € 1.000,- netto.

https://dtkv.net/ORG/nachrichten/uebersicht/915-pressemitteilung.html

 

Unter diesem Link finden Sie die Informationen zur Soforthilfe Corona:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

Ihre Mitgliedsnummer im Verband können Sie auf dem Bestätigungsschreiben zu Ihrer Aufnahme im Verband ersehen. 
Sie finden diese auch auf Ihrem Kontoauszug bei der Abbuchung des Jahresmitgliedsbeitrags im März 2020.
Diese Mitgliedsnummer besteht aus den letzten vier Ziffern der dort notierten Mandatsreferenz, z. B. TONKUENSTLERVERBAND01111. 

 

Das Kultusministerium hat eine ähnliche Seite veröffentlicht, die speziell auf Künstlerinnen und Künstler ausgerichtet ist:

https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/kunst-kultur/kultursparten/unterstuetzung-kulturbetriebe-coronavirus/

Am Mittwochabend, 25.3. wird der vollelektronische Antragsprozess zur Verfügung stehen.

 

 


Die weltweit dynamische Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) hat massiv Deutschland und Baden-Württemberg erfasst und zu einer wirtschaftlich bedrohlichen Ausnahmesituation geführt.
In nahezu allen Wirtschafts- und Lebensbereichen sehen sich Unternehmen mit gravierenden Nachfrage- und Produktionsausfällen, unterbrochenen Lieferketten, Stornierungswellen, Honorarausfällen, massiven Umsatzeinbußen und Gewinneinbrüchen konfrontiert, die insbesondere für zahlreiche Soloselbstständige, Kleinst- und kleine Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe existenzbedrohlich geworden sind.

Daher haben wir ein umfassendes Soforthilfeprogramm für die schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung der von der Corona-Pandemie geschädigten Soloselbstständigen, Kleinst- und kleine Unternehmen sowie Angehörigen der Freien Berufe („Soforthilfe Corona“) freigegeben, um deren wirtschaftliche Existenz zu sichern und Liquiditätsengpässe zu kompensieren.

· Wie sieht die Förderung aus und wer erhält sie?

o Gegenstand der Förderung ist ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss bis zu einer Höhe von maximal 30.000 Euro für drei Monate, der nach Unternehmensgröße abgestuft ist.

o Fördervoraussetzung sind eine unmittelbar infolge der Corona-Pandemie entstandene existenzbedrohliche Wirtschaftslage oder Liquiditätsengpässe/ Umsatzeinbrüche/ Honorarausfälle

o Antragsberechtigt sind Soloselbstständige (inkl. Freie Künstler*innen), Kleinst- und kleine Unternehmen (inkl. Sozialunternehmen, sofern diese aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen) sowie Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 50 Beschäftigten und Hauptsitz in Baden-Württemberg.

Soloselbständige sind insoweit antragsberechtigt, als dass sie mit ihrer selbständigen Tätigkeit das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens eines Haushalts bestreiten.

· Art und Umfang der Förderung

Die Förderung erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses von bis zu

o 9.000 Euro für antragsberechtigte Soloselbstständige,

o 9.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigen,

o 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigen,

o 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigen.

• Verfahren: Wie kommt man an die Förderung?

o Antragsformulare und notwendigen Erklärungen werden ab Mittwoch auf der Homepage des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums zu finden sein: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/

o Anträge können bei der sachlich und örtlich zuständigen Kammer eingereicht werden – bei der jeweiligen Industrie- und Handelskammer (sachlich zuständig auch für alle Soloselbstständigen, Angehörigen der Freien Berufe und Unternehmen ohne Kammermitgliedschaft) sowie bei der jeweiligen Handwerkskammer.

Die Kammern übernehmen die Vorprüfung der Antragsberechtigung und leiten die Anträge anschließend an die L-Bank zur Bewilligung weiter.

o Überweisung der Finanzhilfe erfolgt durch die L-Bank unmittelbar auf die Konten der antragstellenden Soloselbstständigen, Kleinst- und kleine Unternehmen oder Angehörigen der Freien Berufe.

Weitere Unterstützungsangebote
(auch für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten)

· Steuerliche Erleichterungen: Das Bundesfinanzministerium hat zusammen mit den Landesfinanzministerien steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen beschlossen, die von der Ausbreitung des Virus betroffen sind: Wer sich Steuern stunden lässt, zahlt keine Zinsen und muss auch keine Vollstreckung fürchten. Das gilt für die Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und die Umsatzsteuer. Säumniszuschläge werden ebenfalls erlassen. Stundungen der Gewerbesteuer werden von der jeweiligen Gemeinde bearbeitet. Das Formular ist auf der zentralen Homepage der Finanzämter Baden-Württemberg abrufbar unter https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/…/Steuererleichterungen+aufg….

· Förderinstrumente der L-Bank: Den Unternehmen – sowohl der gewerblichen Wirtschaft als auch der freien Berufe – stehen darüber hinaus zur kurzfristigen Überbrückung von Liquiditätsengpässen die etablierten Förderinstrumente der L-Bank zur Verfügung. Dieses Instrumentarium kann jederzeit und in erforderlichem Umfang genutzt werden. Eine Übersicht der Hilfsangebote der L-Bank für Unternehmen, die durch das Corona-Virus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, können unter nachfolgendem Link abgerufen werden. Dort finden Sie auch alle Nummern der Informations-Hotline bei der L-Bank. https://www.l-bank.de…/programmangebot-der-l-bank-bei-abfl… "

 

 

 

 

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