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„Corazón de mujer...“ ein spanischer Abend
Sonntag, 10. November 2019, 18:00
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Kontakt: Annette Scherl

Duo Apasionado:

Annette Scherl, Sopran /  Akiko Bock, Klavier

 

 

¡Buenas tardes! Lassen Sie sich im kühlen November zu einer kleinen musikalischen Reise nach Spanien entführen. Präsentiert werden spanische, folkloristisch beeinflusste Kunstlieder und Klavierstücke im Stil der großen spätromantischen Komponisten.

Die Sopranistin Annette Scherl und ihre Duopartnerin am Klavier, Akiko Bock können auf eine langjährige, erfolgreiche Podiumserfahrung zurückblicken. Schon zu Annette Scherls Studienzeit hatten sie, damals beflügelt durch die gemeinsame Liebe zur Barockmusik, das Barockensemble „La Flora“ gegründet, mit dem sie Ausschnitte aus Barockopern, Ensembles und Kantaten in historischer Aufführungspraxis musizierten. In den letzten Jahren führte die gemeinsame Leidenschaft für spanische Musik und Flamenco die beiden Musikerinnen erneut zusammen. So begannen sie, ein Programm mit spanischen Liedern und Klaviermusik im Stil der großen spätromantischen Komponisten zu erarbeiten, wodurch schließlich das „Dúo Apasionado“ entstand. Das Herz des Programmes bilden folkloristisch beeinflusste Kunstlieder und Klavierstücke von Enrique Granados, Isaac Albeniz, Joaquin Turína, Manuel Infante und Manuel de Falla. Enrique Granados (1876-1916), ein Katalane war stets von Andalusien fasziniert und hielt die dortige Atmosphäre aus romantischer Perspektive in Meisterstücken des spanischen Liedes fest. Joaquin Turína (1882-1949) orientierte sich bei seinen Kompositionen zeitweise mehr zum Neoklassizismus oder zur Folklore hin, eine sehr interessante und ausdrucksstarke Synthese. Werke für Klavier, die sich in tänzerischer Anmut bewegen, komponierte der direkt aus Andalusien stammende Manuel Infante (1883- 1958). Manuel de Falla (1876-1946) war der erste spanische Komponist der neueren Zeit, dessen Werk, ebenfalls auf der heimatlichen Volksmusik basierend, Weltruhm errang. Die „Siete canciones populares espanolas“ (1914/15) gehören zu den wenigen Kompositionen, in denen de Falla Volksmelodien nahezu notengetreu übernommen hat. In der Regel schrieb er im Stil und Geist der andalusischen Folklore, wobei der „canto jondo“, ein tief empfundener, eher schwermütiger Gesang, in dem sich maurisches, jüdisches und zigeunerartiges mischt, eine wichtige Rolle spielte.

 

Ort : Ev. Stadtkirche, Wilhelm-Leuschner-Platz 14, 63225 Langen (Hessen)
Einzelheiten unter diesem Link:
https://www.langen-evangelisch.de/event/5375676
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