Pressemitteilung

Infektionsschutzgesetz: Gesundheitsausschuss ändert Regierungsentwurf im Sinne der Kultur
Theater, Museen, Bibliotheken, Konzerthäuser sind viel mehr als reine Vergnügungsorte


Berlin, den 18.11.2020. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass der Kulturbereich in der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages bei dem heute zur Verabschiedung stehenden Infektionsschutzgesetz nun unter §28a „Besondere Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)" eigenständig genannt wird.Der Deutsche Kulturrat hatte am 10. November den Deutschen Bundestag aufgefordert, den Kulturbereich im Gesetz als eigenständigen Bereich zu benennen und damit den von CDU/CSU und SPD eingebrachten Entwurf eines "Dritten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" zu ändern. Diese Forderung hat der Gesundheitsausschuss dankenswerterweise aufgenommen.Kultur, so steht es in der Beschlussvorlage, soll nicht mehr unter Freizeit subsumiert werden. Das wird dem besonderen Charakter der Kultureinrichtungen, die eben mehr als Freizeiteinrichtungen sind, besser gerecht. Kultureinrichtungen sind zugleich Bildungseinrichtungen und Orte der Kunstproduktion.In der Gesetzesbegründung wird explizit darauf verwiesen, dass die „Untersagung und Beschränkung des Betriebs von Kultureinrichtungen oder von Kulturveranstaltungen (…) grundrechtsrelevant mit Blick auf die Kunstfreiheit nach Art. 5 Abs. 3 des Grundgesetzes (…).“ „Bei Untersagungen oder Beschränkungen im Bereich der Kultur muss der Bedeutung der Kunstfreiheit ausreichend Rechnung getragen werden.“Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Kultureinrichtungen sind mehr als Freizeiteinrichtungen. Es ist daher sehr positiv, dass der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages dem nun auch durch die Änderungen des Entwurfes des Infektionsschutzgesetzes Rechnung trägt. Theater, Museen, Bibliotheken, Konzerthäuser sind viel mehr als reine Vergnügungsorte, es sind die Orte, an denen Kunst, die nach unserer Verfassung (GG Art. 5, Abs. 3) unter besonderem Schutz steht, präsentiert wird. Wir fordern die Abgeordneten des Deutschen Bundestag auf, diesen, vom Gesundheitsausschuss vorgenommenen, Änderungen zuzustimmen.“

Die Allianz der Freien Künste fordert die umgehende
Umsetzung des Unternehmer*innenlohns und die
Ausweitung der Novemberhilfe


Berlin, 10.11.2020 | Die seit Anfang November 2020 geltenden Maßnahmen zur Pan-
demiebekämpfung treffen die Kultur- und Kreativwirtschaft unverhältnismäßig hart.
Seit mehr als 8 Monaten tragen die Akteur*innen die existenzgefährdenden Maßnah-
men zur Eindämmung der Pandemie solidarisch mit. Dennoch fielen vor allem die
zahlreichen Soloselbstständigen, die hybrid Beschäftigten sowie die kleinen Betriebe
ohne hohe Betriebskosten bei den Wirtschaftshilfen des Bundes komplett durchs
Raster.

DOV stellt Bescheinigung für zwingend notwendige Dienstreisen bereit,

das Dokument kann hier heruntergeladen werden.

Für die kommende Runden der Künstler*innenförderung konnten wir durch die zusätzlichen NEUSTART-KULTUR-Mitteldie Förderbedingungen zugunsten der Antragsteller*innen anpassen.

Eine wichtige Änderung ist die Anhebung des Förderanteils von ursprünglich 40 Prozent auf bis zu 90 Prozent der Gesamtkosten. Das bedeutet, dass in den kommenden zwei Förderrunden der Eigenanteil, den Künstler*innen mit ihren professionellen Partnerunternehmen aufbringen müssen, nur noch 10 Prozent beträgt. Bei einer maximalen Fördersumme pro Projekt von 67.500 Euro entspricht dies einem Eigenanteil von 7.500 Euro.Gerade für Musiker*innen, die das erste Mal einen Antrag auf Förderung stellen wollen, empfehlen wir eine Antragsberatung. Auf der Seite zurKünstler*innenförderung findet ihr alle wichtige Informationen, insbesondere dieProgrammbeschreibungund dieHäufigen Fragen. Bitte informiert euch vorab, da uns aktuell sehr viele Anfragen erreichen. Ihr erreicht unser Team während der Sprechzeiten Montag- Freitag 14-17 Uhr unter der Telefonnummer: +49 (0)30 - 531 475 45 - 30

Sollte Bedarf für regionale oder themenspezifische Informationsveranstaltungen bestehen, wendet euch bitte direkt an Stella Roeber aus unserem Events- & Kommunikationsteam:
T: +49 (0)30 - 531 475 45 - 13

M: stella.roeber@initiative-musik.de

Regelmäßige Informationen zum Thema Export- und Musikförderung könnt ihr über unseren Newsletter erhalten: https://www.initiative-musik.de/newsletter-anmeldung/

Thementag Honorarsituation 10. November 2017

Thema: Honorarsituation in den Musikberufen in Deutschland

Alle interessierten DTKV-Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Ort: Friedrich-Uerlich-Haus der Gertrudiskirche, Rottstr. 32 in 45127 Essen

Anmeldungen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm & Tagesordnung

12.30 Uhr Begrüßung mit Imbiss

Arbeitsthemen

13.00 – 14. 30 Uhr TOP 1. Freie Honorare (freiberuflich-selbständige/hybride Erwerbsformen) - Unterricht (VdM, Freie Musikschulen, Hochschulen, Privatunterricht, KiTas, Koop. Schulen etc.) - Konzerte (Ensembles, Solo, Kammermusik, Orchesteraushilfen, freie Konzertprojekte etc.) - Sonstiges (Kurse, Seminare, Projekte etc.)- Wettbewerbsrecht/Zulässigkeit von Honorarabsprachen Arbeitsgrundlagen: Honorar-Umfragen aus BW, NRW, Sachsen (und anderen Landesverbänden), Exzerpt Buch Stefan Lindemann, BW-Papier, Kalkulationsrechner und andere Online-Tools Referent: LV BW

14. 45 Uhr – 16.15 Uhr TOP 2 Honorarverträge & ‚klassische‘ abhängige Beschäftigungsverhältnisse - VdM / bdfm/ Sonstige - Abgrenzung Selbstständigkeit/Scheinselbstständigkeit Arbeitsgrundlage: Honorarrahmenverträge DTKV mit VdM und bdfm, Urteile Ahaus u. Stralsund, Gutachten RA Dr. Freudenberg, Optionspapier RA Vogelsang (evtl. ‚Musterfall‘ aus Sachsen) Referent: Ra Dirk Vogelsang

16.15 – 16.45 Uhr Kaffeepause

16.45 – 18. 15 Uhr TOP 3. Tarifverträge (sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, auch für Freie, z.B. Journalisten) - VdM-Schulen & sonstige Musikschulen / Haustarife, Eingruppierung in Tarifgruppen Referent: Christoph Bernd (ver.di)

18.30 – 20.00 Uhr TOP 4. Zertifizierung/Wettbewerbsbedingungen (Freie [nicht geförderte] und kommunale, städtische o.ä. [öffentlich geförderte] Anbieter) - Petition BW und Zertifizierungsmodell Bayern - EuGH-Urteil, private Zertifizierungsagenturen (Abgrenzung gegen Selbstzertifizierung durch bdfm) Arbeitsgrundlage: EuGH-Urteil, Anfrage bdfm an EuGH Referent F. Leithner oder W. Mixa

Gesprächsleitung Antje Valentin (Direktorin der LMA NRW)

Vom 22./23.4.2017 fand der jährliche Theoriekurs zur Vorbereitung der Aufnahmeprüfungen an Hochschulen an der hmt Rostock statt.

Mit 72 Teilnehmern aus Deutschland und Japan war er äußerst erfolgreich besucht. Zitat Kim S.: „…ich habe in den 2 Tagen mehr gelernt als in den vergangenen Jahren im Musikunterricht…“

Die Teilnehmer wurden von 4 Lehrern in 9 Blöcken unterrichtet.

Die Terminierung des Kurses auf den Informationstag der HMT erwies sich als zielführend. Durch die ganzseitige Werbung im Flyer der Hochschule wurde der DTKV-Kurs sehr wirksam beworben. Daraufhin beschloss der Vorstand, den Workshop 2018 wieder mit diesem Termin zu verbinden.

Theoriekurs 2018: 07./08.04.2018 in der hmt Rostock

 

 

Generationenwechsel im DTKV-MV. Der Vorstand wurde kürzlich vollständig neu aufgestellt, für das „Open Stage“ Konzert, das alljährlich von Penelope Papathanasiou in vollendeter Perfektion organisiert und durchgeführt wird, stehen heute überwiegend andere Schüler auf der Bühne, als in den letzten Jahren, trotzdem ist der Saal bis auf wenige Plätze ausgelastet. Die meisten Schüler der letzten Jahre haben ausgeschülert, es sind dem Verein neue Mitglieder beigetreten, die Ihre Schüler präsentieren möchten, wie bei der Mitgliederversammlung Anfang des Jahres ein “Alt“-Mitglied konstatierte: “es herrscht Aufbruchsstimmung im Verein.“

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