Berlin-red.- Unter dem Titel „Landmusik“ startet der Deutsche Musikrat ein neues Förderprogramm, das mit Fördermitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) durchgeführt wird. Ziel ist die Stärkung des Musiklebens im ländlichen Raum, um so einen Beitrag zur qualitativen Annäherung von urbanen und ländlichen Räumen zu leisten. Es werden Konzerte und Initiativen gefördert, die Musik im ländlichen Raum erlebbar machen und die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Region festigen.

Das Förderprogramm wirkt in zwei Bereichen: In der Projektförderung können Institutionen, Gruppen oder Einzelpersonen für kulturelle Projekte im ländlichen Raum zwischen 2.000 und 10.000 Euro Fördermittel beantragen. Die Projektförderung richtet sich an Profis und Amateure: Antragsberechtigt sind Initiativen von Bürgerinnen und Bürgern oder Einzelpersonen, Kultur- und Kulturvereine, Schulen und kommunal oder bürgerschaftlich getragene Einrichtungen. Ein weiterer Bestandteil des Programms ist die Auszeichnung „Landmusikort des Jahres“: einmal im Jahr werden 13 Kommunen und Landkreise aus dem ländlichen Raum für bereits laufende, kreative Ideen ausgezeichnet. Unter ihnen werden drei Bundespreisträger gekürt, die Preisgelder von 30.000, 20.000 und 10.000 Euro erhalten. Die vergebenen Preisgelder fließen in kulturelle Projekte vor Ort. Fortbildungsangebote runden das Programm ab: In Zusammenarbeit mit vier Landesmusikakademien werden Schulungen für haupt- und nebenamtliche Akteure angeboten. In beiden Bereichen, Projektförderung und „Landmusikort des Jahres“, entscheidet eine unabhängige fachkundige Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Ulrike Liedtke über die Verteilung der Fördermittel. Einsendeschluss ist der 14. Mai 2021, die Fördergelder sollen ab Juli ausgezahlt werden. Die Ausschreibungen stehen seit Anfang April online.

 

 

 

1. Neue Förderprogramme für Musik im ländlichen Raum

Unter dem Titel „Landmusik“ startet der Deutsche Musikrat ein neues Förderprogramm, das mit Fördermitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) durchgeführt wird. Ziel ist die Stärkung des Musiklebens im ländlichen Raum, um so einen Beitrag zur qualitativen Annäherung von urbanen und ländlichen Räumen zu leisten. Es werden Konzerte und Initiativen gefördert, die Musik im ländlichen Raum erlebbar machen und die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Region festigen. Das Förderprogramm wirkt in zwei Bereichen: In der Projektförderung können Institutionen, Gruppen oder Einzelpersonen für kulturelle Projekte im ländlichen Raum zwischen 2.000 und 10.000 Euro Fördermittel beantragen. Die Projektförderung richtet sich an Profis und Amateure: Antragsberechtigt sind Initiativen von Bürgerinnen und Bürgern oder Einzelpersonen, Kultur- und Kulturvereine, Schulen und kommunal oder bürgerschaftlich getragene Einrichtungen. Ein weiterer Bestandteil des Programms ist die Auszeichnung „Landmusikort des Jahres“: einmal im Jahr werden 13 Kommunen und Landkreise aus dem ländlichen Raum für bereits laufende, kreative Ideen ausgezeichnet. Unter ihnen werden drei Bundespreisträger gekürt, die Preisgelder von 30.000, 20.000 und 10.000 Euro erhalten. Die vergebenen Preisgelder fließen in kulturelle Projekte vor Ort. Fortbildungsangebote runden das Programm ab: In Zusammenarbeit mit vier Landesmusikakademien werden Schulungen für haupt- und nebenamtliche Akteure angeboten. In beiden Bereichen, Projektförderung und „Landmusikort des Jahres“, entscheidet eine unabhängige fachkundige Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Ulrike Liedtke über die Verteilung der Fördermittel. Einsendeschluss ist der 14. Mai 2021, die Fördergelder sollen ab Juli ausgezahlt werden. Die Ausschreibungen stehen seit Anfang April online.

2. Mehr Motivation zum Üben in der Corona-Zeit

Während das soziale Leben in den vergangenen Monaten stark eingeschränkt wurde, wächst der Markt für Online-Lernangebote. In einem Artikel für das Redaktionsnetzwerk Deutschland geht Kira von der Brelie auf diesen Trend ein, der sich auch im Musikbereich zeige. So sei die Zahl an Musikschülerinnen und -schülern nicht nur weitestgehend konstant geblieben, wie der Verband Deutscher Musikschulen feststellt, zum Teil sei die Motivation zum Üben eines Instruments auch noch gestiegen. Dies sei vor allem bei Jüngeren und Älteren zu beobachten, wie Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates, betont. Bei den 25- bis 45-Jährigen sehe das aber, etwa aufgrund der Verpflichtungen durch Familie und Job, anders aus. Den gesamten Artikel zum Nachlesen gibt es hier.

3. Dirigentenforum: Erste Nominierte für Deutschen Dirigentenpreis 2021 stehen fest

Das Dirigentenforum nominiert Gabriel Venzago und Valentin Egel aus den Reihen seiner Stipendiatinnen und Stipendiaten für den Deutschen Dirigentenpreis 2021. Das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates richtet vom 18. bis 23. Oktober 2021 in Köln mit dem Deutschen Dirigentenpreis einen Internationalen Wettbewerb für Konzert- und Operndirigat aus. Dafür qualifizieren sich traditionell zwei Dirigentinnen oder Dirigenten über die erfolgreiche, mehrjährige Teilnahme am Förderprogramm Dirigentenforum. Eine Fachjury entschied sich in diesem Jahr für die Dirigenten Gabriel Venzago und Valentin Egel.

Valentin Egel, Prof. Rüdiger Bohn (Jury-Vorsitzender 2021) und Gabriel Venzago mit dem Bärenreiter Urtext-Preis (v.l.n.r.) © Valeska Rehm

4. Bundesjugendchor: Chorwerke von Komponistinnen online erleben

Der Bundesjugendchor lädt am 16. April von 14:00 bis 17:00 Uhr zu einem öffentlichen Online-Seminar zum Thema Chorwerke von Komponistinnen ein. Referentin ist Mary Ellen Kitchens vom Archiv Frau und Musik. Die Onlineveranstaltung öffnet den Blick auf einen größeren Korpus von Chorwerken, die lange Zeit weitgehend unbekannt und wenig zugänglich waren. Erst durch Notenveröffentlichungen, Forschungsarbeiten und Aufführungen in den letzten paar Jahrzehnten wurden und werden Chorkompositionen von Komponistinnen allmählich sichtbarer und bekannter. Es gibt neue Initiativen, die in der Musikausbildung aufzeigen, dass Frauen schon immer komponiert haben. Im Seminar wird vermittelt, welche Institutionen sich heute besonders für die Gleichberechtigung von Frauen in der Musik einsetzen. Das Seminar zeigt die Entwicklung dieses Prozesses auf und erklärt, wie Chorliteratur weiblicher Urheberschaft durch Recherchen in Katalogen und Datenbanken gefunden werden kann. Zudem werden beispielhaft Werke vom Barock bis heute inklusive einiger chorsinfonischer Kompositionen präsentiert. Geschildert werden einige aktuelle Entwicklungen, die auf eine diversitätsbewusste und somit auch genderbewusste Musik- bzw. auch Chorprogrammplanung abzielen. Zur Anmeldung geht es hier. Anmeldungen sind bis Donnerstag, 15. April 2021 um 16:00 Uhr möglich. Die Plätze des Seminars sind auf 300 begrenzt.

AFM Mendelssohn Kölner Kurrende Konzert © Archiv Arbeitskreis Frau und Musik

5. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“: Erstmals wird digital musiziert

Jedes Jahr ist der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, ein Projekt des Deutschen Musikrates, ein Festival der musikalischen Begegnungen und sollte vom 20. bis 27. Mai 2021 zu Gast in der Hansestadt Bremen und Bremerhaven sein. Aufgrund der ansteigenden Inzidenzzahlen und der damit einhergehenden Vorgaben von Behördenseite zur Eindämmung der Pandemie haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, den 58. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ als Videowettbewerb auszurichten. Nur für die rund 160 Jurorinnen und Juroren ist ein mehrtägiger Arbeitsaufenthalt in Bremen geplant, bei dem vor Ort und unter Beachtung strenger Hygienevorgaben die rund 1.400 Wertungsspiele gesichtet und Preise vergeben werden. Mit einem gestreamten Begrüßungskonzert am Samstag, 22. Mai, aus der „Glocke“ senden die Bremer Philharmoniker einen Gruß an alle „Jugend musiziert“-Teilnehmerinnen und -teilnehmer. Weitere Informationen finden Sie hier.

Jugend musiziert 2021 digital © Michael Bender

6. Deutscher Dirigentenpreis 2021: Neuer Juryvorsitzender steht fest

Der Deutsche Dirigentenpreis wird vom 18. bis 23. Oktober 2021 in Köln ausgetragen. Ausgerichtet wird der internationale Wettbewerb für Konzert- und Operndirigat vom Dirigentenforum des Deutschen Musikrates in Partnerschaft mit der Kölner Philharmonie, der Oper Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR Sinfonieorchester. Die Besetzung der Jury des Deutschen Dirigentenpreises 2021 steht nun fest. Die diesjährige Jury setzt sich wie folgt zusammen: Markus Stenz (Dirigent, Vorsitzender der Jury), Marc Albrecht (Dirigent), Martin Griebl (Solo-Trompeter, WDR Sinfonieorchester), Prof. Dr. Hartmut Haenchen (Dirigent), Torsten Janicke (1. Konzertmeister, Gürzenich-Orchester Köln), Louwrens Langevoort (Intendant der Kölner Philharmonie, Geschäftsführer der KölnMusik GmbH), Cristian Măcelaru (Chefdirigent des WDR Sinfonieorchesters), Dr. Birgit Meyer (Intendantin der Oper Köln), Nora Pötter-Grabko (Geschäftsführerin der Künstleragentur Dr. Raab & Dr. Böhm), Kristiina Poska (Dirigentin) und Lucas Singer (Bass, Ensemblemitglied der Oper Köln). Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zum Wettbewerb finden Sie hier.

Juryvorsitzender des DPD 2021 Markus Stenz © Kaupo Kikkas

7. Bundesjugendorchester: DekaBank verlängert Förderung

Die DekaBank fördert das Bundesjugendorchester und die Stiftung Bundesjugendorchester für weitere drei Jahre. Das Wertpapierhaus der Sparkassen hatte sein vielfältiges gesellschaftliches Engagement anlässlich seines 100-jährigen Bestehens im Jahr 2018 auf die Förderung des jungen Spitzenensembles ausgeweitet. Gegenstand der Kooperation ist eine jährliche Spende an die Stiftung Bundesjugendorchester sowie ein Sponsoring-Abkommen mit dem Deutschen Musikrat als Träger des Orchesters.

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Prof. Christian Höppner
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