DTKV Bundesdelegiertenversammlung 2011

Der DTKV setzt sich für eine Besserstellung der Musikberufe ein und wählt ein neues Präsidium

Das neu gewählte Präsidium des DTKV: v.l.n.r.: Wilhelm Mixa (Schatzmeister), Ekkehard Hessenbruch (2. Vizepräsident), Adelheid Krause-Pichler (1. Vizepräsidentin), Dirk Hewig (Präsident), Franzpeter Messmer (Schriftführer). Foto: Elisabeth Herzog

Mannheim - von Franzpeter Messmer - Bei seiner alljährlichen Delegiertenversammlung stellte der Deutsche Tonkünstlerverband die schwierige Situation der freiberuflichen Musiklehrer und der Lehrbeauftragten in den Mittelpunkt. Der weltweit anerkannten hervorragenden Ausbildung an deutschen Musikhochschulen folgt für die Absolventen ein steiniger Weg in den Beruf. Orchesterstellen werden immer weniger. Musikschulen vergeben nur selten ganze Stellen. Dies bedeutet, dass immer mehr Musiker freiberuflich arbeiten. Doch oft erhalten sie für den Unterricht keine angemessene Vergütung.

Aufgrund des Ganztagesunterrichts, der in vielen Bundesländern eingeführt wird, und des G8 fehlt vielen Schülern die Zeit für Musik. Auch die zahlreichen Lehrbeauftragten an Musikhochschulen arbeiten vielfach zu unzumutbaren Bedingungen, obwohl sie ein wichtiger Bestandteil des Lehrbetriebes sind.

Wertvolle Ansätze und Informationen

von Adelheid Krause-Pichler - Essen - In der zentral gelegenen Folkwang-Musikschule, direkt hinter dem Colosseum in Essen, fand am 6. März die Bundesdelegiertenversammlung 2010 des DTKV statt. Die Berichte der einzelnen Präsidiumsmitglieder, die neben ihrer eigentlichen Präsidiumsfunktion alle in Gremien des Deutschen Musikrats und Kulturrats tätig sind und so die Interessen des Berufsverbandes vertreten, informierten die Mitglieder eingehend über die kulturellen Zielsetzungen und Debatten in unserem Land.

Thema Ausgleichsvereinigung bei der Länderkonferenz

Joachim ZacherEsslingen - Bei der diesjährigen Länderkonferenz der Tonkünstlerverbände vom 14.-16. November 2008 in Wildbad Kreuth war die Thematik "Künstlersozialkasse" einer der Schwerpunkte in der Diskussion. Besonders das Thema "Ausgleichsvereinigung" wurde eingehend beleuchtet. Lesen Sie hierzu einen Artikel von Joachim Zacher, der als Referent eingeladen war.

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