Wertvolle Ansätze und Informationen

von Adelheid Krause-Pichler - Essen - In der zentral gelegenen Folkwang-Musikschule, direkt hinter dem Colosseum in Essen, fand am 6. März die Bundesdelegiertenversammlung 2010 des DTKV statt. Die Berichte der einzelnen Präsidiumsmitglieder, die neben ihrer eigentlichen Präsidiumsfunktion alle in Gremien des Deutschen Musikrats und Kulturrats tätig sind und so die Interessen des Berufsverbandes vertreten, informierten die Mitglieder eingehend über die kulturellen Zielsetzungen und Debatten in unserem Land.

Mit der Arbeit der Bundesfachausschüsse „Neue Musik“, „Medien“, „Musikberufe“, den Projektbeiräten „Jazz“ und „Jugend Musiziert“ ist die Musikszene außergewöhnlich gut abgedeckt.
 

Bundesdelegiertenversammlung 2010 in Essen

Auf dem Podium: das Präsidium des DTKV v.r.n.l.: RA Hans-Jürgen Werner, Ekkehard Hessenbruch, Dr. Dirk Hewig, Prof. Rolf Hempel, Friederike Haufe, Dr. Adelheid Krause-Pichler, Wilhelm Mixa

Foto: Eckhart Fischer

Ein zentraler Punkt der Tagesordnung war die Verbesserung der Darstellung des Verbandes in der nmz durch einen eigenen Einlegeteil (sog. Buch), in dem der DTKV Bundesverband und die Landesverbände sich präsentieren können. Vorteile sind hierbei, dass der DTKV-Teil in der gesamten nmz-Auflage von 20000 Exemplaren zu finden sein wird und eine größere Verbreitung und Werbewirksamkeit  verspricht. Zudem kann das Zeitungsbuch auch als  eigenes Publikationsorgan verwendet werden. Die inhaltliche Konzeption dieser  voraussichtlichen 10-seitigen DTKV-Einlage soll wesentlich effizienter gestaltet werden – mit kulturpolitischen Themen, aktuellen Berichten und Nachrichten, Porträts wichtiger Tonkünstler und Darstellung der Arbeit in den Ländern.

Die Konzeption, die in der Arbeitsgruppe nmz ausgearbeitet wurde, fand positive Zustimmung; offen sind nach wie vor Fragen der sich ergebenden, geringen Mehrkosten und der redaktionellen Betreuung. Diese werden jedoch bis zur Länderkonferenz im November in Rostock geklärt werden können, in der ein endgültiger Beschluss zu erwarten ist.

Zum derzeitigen Stand der Ausgleichsvereinigung KSK berichtete RA Jürgen Werner ausführlich: die Prüfungen haben noch keine konkreten Ergebnisse ergeben, die KSK hat an den DTKV noch keinen Pauschalierungsbetrag herangetragen. Herr Mixa ist in Verhandlungen mit dem Deutschen Musikrat, der gemeinsam mit dem DTKV eine Ausgleichsvereinbarung für alle Mitgliedsverbände anstrebt.

Zur neu geplanten Rechtbroschüre erläuterte RA Werner die Grundkonzeption einer Broschürensammlung über diverse Einzelthemen, von denen einzelne Bereiche bereits durch Publikationen gut abgedeckt sind.

Die Vorsitzende der Länderkonferenz Friederike Haufe (Vorsitzende LV Hamburg) forderte für das jährliche Treffen der Landesvorsitzenden mehr Möglichkeiten zum direkten Austausch sowie die Wiederaufnahme eines Rotationsprinzips der Konferenzorte. Die Darstellung der Landesverbände an ihrem Standort solle auch zum besseren Verständnis der  Sorgen und Aktivitäten der Länder beitragen.

Der Schatzmeister konnte mit einer positiven Jahresbilanz aufwarten und verkünden, dass es nun gelungen ist, aufgrund solider Verhältnisse, Frau Herzog als Geschäftsführerin des DTKV fest einzustellen. Damit ist eine längere  Zeit der Aushilfssituation  vorerst überstanden.

Zum gleichen Zeitpunkt gab es im Hause eine Info-Veranstaltung zum Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ – JeKi – über das der Leiter der Stiftung JeKi  Herr Grunenberg am Beginn der Sitzung ausführlich berichtete.
JeKi – die nmz berichtete mehrfach – ist ohne Zweifel eine wünschenswerte, ausnahmsweise mit sehr viel Geld geförderte Maßnahme, die entsprechend in die Bildungslandschaft integriert werden muß. Dafür bedarf es sicher noch etlicher Debatten und Kooperationen zwischen Schulen und Musikschulen in den Ländern.

Insgesamt eine  konstruktive und informative Delegiertenversammlung des DTKV.

 

GF Elisabeth Herzog

Seit 1. März 2010 ist    Elisabeth Herzog Bundes-geschäftsführerin.

 

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