Kooperation auf nationaler und internationaler Ebene anvisiert

München - red. - Am 14. Nov. 2011 trafen sich der Präsident des DTKV Dr. Dirk Hewig und die Vorstandsmitglieder der Deutschen Sektion der European Piano Teachers Association (EPTA) Frau Prof. Manja Lippert und Herr Heribert Koch in der Bundesgeschäftsstelle des DTKV in München, um Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit beider Verbände zu erörtern. Diese liegen primär bei Fortbildungskursen auf nationaler und internationaler Ebene, bei denen die Ausstellung eines gemeinsamen Zertifikats überprüft werden soll, ferner in der Öffentlichkeitsarbeit. Beide Verbände werden sich künftig gegenseitig über wichtige Veranstaltungen und Veröffentlichungen unterrichten. Die Vertreter der EPTA luden Dr. Hewig zum nächsten deutschen EPTA- Kongress ein, der vom 18. – 20. Mai 2012 in Münster stattfindet. Dr. Hewig sprach eine Einladung für die D-A-CH-Tagung zum Thema „Freiberuflicher Musikpädagoge – ein Beruf mit Zukunft?“ aus, die vom 9.-11. Nov. 2012 in Würzburg veranstaltet wird.

Beide Seiten vereinbarten eine Fortsetzung des Dialogs über gemeinsam interessierende Fragen.

DTKV-Geschäftsführerin Elisabeth Herzog vertritt die Interessen  

Berlin - red. - Am 2. Nov. 2011 fand die konstituierende Sitzung des Bundesfachausschusses (BuFa) "Arbeit und Soziales" des Deutschen Kulturrats in Berlin statt. Die aus den sieben Sektionen Deutscher Musikrat, Rat für darstellende Kunst und Tanz, Deutsche Literaturkonferenz, Deutscher Kunstrat, Sektion Film und audiovisuelle Medien, Sektion Design und Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung stammenden Beiratsmitgieder wählten Georg Halupzok zum Vorsitzenden. Halupzok, der den Vorsitz bereits in der letzten Amtsperiode innehatte (Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung), bedanke sich für das in ihn gesetzt Vertrauen und strich die Kontinuität in den bisherigen Arbeitsschwerpunkten heraus.

Politische Forderungen müssen statistisch untermauert werden können 

München - von Elisabeth Herzog - Der sehr umfangreiche und detaillierte Schlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ aus dem Jahr 2007 bestätigt, dass der berufliche und soziale Status quo von Musikpädagogen und Musikern, Sängern, Dirigenten etc. mit statistischem Material derzeit nur unzureichend darstellbar ist. Die zu Grunde gelegten Statistiken wie die Umsatzsteuerstatistik und die Beschäftigtenstatistik des Statistischen Bundesamtes, sowie die Statistik der Künstlersozialkasse (KSK) und die Einbeziehung einer eigenen Umfrage für Verbände und selbständig Tätige haben ergeben, dass das wenig vergleichbare Zahlenmaterial bei weitem nicht ausreicht, um die Situation der freiberuflichen Künstler, Musiker, Musikpädagogen etc. hinsichtlich ihrer Erwerbsarbeit, oft in Form von patchwork-Arbeitsverhältnissen, statistisch zu belegen. Um Erkenntnisse über die arbeitsrechtlichen und sozialen Bedingungen seiner Mitglieder zu gewinnen, wird der DTKV eine bundesweite umfassende Mitgliederumfrage vorzubereiten und durchzuführen.

Reform plant das Fach Musik im Schulunterricht weitestgehend zu beschneiden

München - Folgendes Schreiben hat der Präsident des DTKV, Dr. Dirk Hewig, an Mme Mady Delvaux-Stehres, Ministre de l'Éducation nationale et de la Formation professionnelle in Luxemburg in Bezug auf die dort geplante Schulreform gesendet:

Sehr geehrte Frau Ministerin,

aus Luxemburg erreichte uns die Nachricht, dass bei einer geplanten Reform der luxemburgischen Sekundarschulen das Fach Musik durch Einführung eines Kurssystems in Umfang und Bedeutung erheblich eingeschränkt werden soll mit der Folge, dass künftig eine qualifizierte musikalische Bildung und für besonders Begabte eine angemessene Vorbereitung auf das Musikhochschulstudium nicht mehr gewährleistet ist.

Präsident Dr. Dirk Hewig und das Präsidium des DTKV beschließen das Arbeitsprogramm für die nächsten drei Jahre

Frankfurt - Franzpeter Messmer - Bei der ersten Sitzung des neu gewählten Präsidiums in Frankfurt im Umfeld der Frankfurter Musikmesse wurden zahlreiche neue Entscheidungen getroffen, die auf eine Stärkung des Verbandes nach innen und auf eine bessere Wirksamkeit nach außen abzielen.
Ein wichtiger Punkt ist die Schärfung des Profils des föderalistisch organisierten Tonkünstlerverbandes. Die Agenda, die 2010 vom Präsidium erstellt wurde, soll einen Diskussionsprozess in Gang setzen, der schließlich zu einem Leitbild führt, mit dem sich alle Landesverbände identifizieren können.

Der DTKV bleibt am Ball

Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) angekündigte Ausgestaltung der Bildungschipkarte für Hartz-IV-Empfänger ist derzeit immer noch unklar. Anfragen beim BMAS durch den Deutschen Musikrat (DMR) haben ergeben, dass im Ministerium noch keine konkreten Vorstellungen über eine Umsetzung bestehen. Nach jetzigem Kenntnisstand sollen zwischen € 120,- und € 200,- pro Jahr und Kind bereit gestellt werden. Selbst hier gibt es noch keine Klarheit.

Presseerklärung des Deutschen Musikrats zur Bildungscard

Berlin/München - Die geplante Einführung der Bildungcard ist ein positives Signal, dass die Möglichkeit zur Bildung im außerschulischen Bereich nicht von der Finanzkraft der Eltern abhängig sein, sondern auf Neigung und Begabung hin geöffnet werden soll. Die Bildungscard soll Chancengleichheit für sozial schwächere Familien mit sich bringen.
Die aufgrund der Bildungcard zu erwartende erhöhte Nachfrage insbesondere im musikalischen Bereich kann nicht ausschließlich von staatlich geförderten Institutionen gedeckt werden. Die Einbindung der Freiberufler, einer am Arbeitsmarkt in vielen Bereichen stark zunehmenden Größe, würde auch für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt sorgen. Der DTKV macht sich dafür stark, in Bezug auf die Bildungscard Freiberufler gezielt ins Boot zu holen.
 
Wir veröffentlichen die Presseerklärung des Deutschen Musikrats (DMR) zur Bildungscard, die unter Mitwirkung der Vertreter des DTKV im DMR zustande gekommen ist.
 
Pressemitteilung des Deutschen Musikrats: download hier

Gemeinsames Handeln mit dem Deutschen Musikrat und dem Deutschen Kulturrat

von Elisabeth Herzog - München - Nachdem sich der DTKV auf seiner diesjährigen Bundesdelegiertenversammlung eindeutig hinsichtlich einer Verankerung der Kultur im Grundgesetz und der Beibehaltung eines eigenständigen Unterrichtsfaches Musik positioniert hatte, erfolgte nun der erste Schritt zur Umsetzung der beiden Grundsatzbeschlüsse.

BuDV fasst kultur- und bildungspolitische Grundsatzbeschlüsse

Deutscher Tonkünstlerverband im Schulterschluss wichtiger Verbände

von Anno Blissenbach - Essen - Die Bundesdelegiertenversammlung (BuDV), höchstes Organ des Deutschen Tonkünstlerverbandes, fasste am 06.03.2010 in der Folkwang-Musikschule der Kulturhauptstadt Essen (Ruhr2010) auf Antrag des DTKV-Landesverbandes Brandenburg e.V. zwei Grundsatzbeschlüsse zu wichtigen Themen der Kultur- und Bildungspolitik:

DMR-Mitgliederversammlung beschließt Grundsatzprogramm und
verabschiedet Resolution zur Digitalisierung

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates hat am Samstag, 17. Oktober 2009 im Abgeordnetenhaus von Berlin ihr Präsidium für die folgenden vier Jahre gewählt. Als Präsident wurde Martin Maria Krüger im Amt bestätigt. Der Schatzmeister des Bundesverbandes DTKV, Wilhelm Mixa, konnte mit einem guten Wahlergebnis überzeugen und bleibt im Präsidium des Deutschen Musikrats. Das Präsidium und die Geschäftsstelle des DTKV bedanken sich für die gute Verbandsarbeit in den vergangenen Jahren und gratulieren zur erfolgreichen Wiederwahl

 Wilhelm Mixa

Willhelm Mixa

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