Präsident Dr. Dirk Hewig und das Präsidium des DTKV beschließen das Arbeitsprogramm für die nächsten drei Jahre

Frankfurt - Franzpeter Messmer - Bei der ersten Sitzung des neu gewählten Präsidiums in Frankfurt im Umfeld der Frankfurter Musikmesse wurden zahlreiche neue Entscheidungen getroffen, die auf eine Stärkung des Verbandes nach innen und auf eine bessere Wirksamkeit nach außen abzielen.
Ein wichtiger Punkt ist die Schärfung des Profils des föderalistisch organisierten Tonkünstlerverbandes. Die Agenda, die 2010 vom Präsidium erstellt wurde, soll einen Diskussionsprozess in Gang setzen, der schließlich zu einem Leitbild führt, mit dem sich alle Landesverbände identifizieren können.

Eine wichtige Grundlage der Leitbilddiskussion wird eine Mitgliederbefragung sein. Aus ihr erwartet sich das Präsidium Aufschlüsse über die finanzielle Situation, berufliche Probleme und die Erwartungen der über 7.500 Mitglieder. Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung sind eine wichtige Grundlage zur Weiterentwicklung des Serviceangebots, der politischen Arbeit und der Projekte des DTKV und seiner Landesverbände. Bei der Konzeption dieser Mitgliederbefragung wird der DTKV die Erfahrungen der Landesverbände Baden-Württemberg und Sachsen einbeziehen.

Eine wichtige Aufgabe der kommenden Jahre wird der Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes sein. Ab Februar 2012 werden sich der DTKV und seine Landesverbände  in einem eigenen Buch innerhalb der nmz präsentieren. Dadurch erhalten die zahlreichen politischen Aktivitäten, die Projekte und Konzerte der Pädagogen, Interpreten und  Komponisten des Verbandes eine größere Öffentlichkeit. Dr. Hewig legt ein großes Gewicht darauf, dass die Arbeit des Präsidiums transparent ist. So werden in Zukunft die Präsidiumsmitglieder über ihre Arbeit, soweit dies in der Öffentlichkeit möglich ist, auf der Website informieren.   

Durch die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit hofft das Präsidium, dass die Lobbyaktivitäten, die zahlreichen Leistungen des Verbandes für die Mitglieder und die vielfältigen Projekte bekannter werden und sich dadurch auch die Zahl der Mitglieder erhöht. Der DTKV plant eine Mitgliederoffensive in den nächsten Jahren, die allen Musikern die Vorteile einer Mitgliedschaft deutlich macht.  

Die bundespolitische Präsenz wird  durch ein Hauptstadtbüro in Berlin intensiviert, das die Vizepräsidentin Dr. Adelheid Krause-Pichler leitet. Um das Präsidium für seine Arbeit zu stärken, werden Überlegungen angestellt, es um zwei Beisitzer zu vergrößern. 

Die öffentliche Aufmerksamkeit wird durch bundesweite Projekte auf den DTKV gelenkt werden. Das Präsidium hat deshalb beschlossen, den Wettbewerb „Familien singen“, der bisher vom Landesverband Berlin veranstaltet wird, als Veranstalter zu übernehmen. Dieser Wettbewerb begeistert Laien für die Musik. Die Ausrichtung von Wettbewerben für professionelle Musiker ist geplant.
Im Zentrum der Arbeit des Präsidiums steht vor allem der Einsatz für freiberufliche Musikpädagogen. Dr. Hewig bereitet für November 2012 die DACH-Tagung zum Thema „Freiberuflicher Musikpädagoge – ein auslaufendes Modell?“ vor, welche im internationalen Austausch die Situation der Musikpädagogen beleuchtet. Sie wird in der Musikhochschule Würzburg stattfinden und sich an ein breites, insbesondere auch studentisches Publikum wenden.

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